Die Nutzerinnen und Nutzer leben die Industriestrasse und animieren so das Quartier. Sie helfen einander und setzen Ideen um, die der ganzen Gemeinschaft zugutekommen.

Publikation 3: Vision | Organisation | Inspiration

«Co-Kreation gibt Denkanstösse und eröffnet neue Sichtweisen.» Die dritte Publikation informiert über unsere Vision, was uns inspiriert und welche Erfahrungen wir mit der kooperativen Organisation machen. Sie kann hier heruntergeladen oder in gedruckter Form für CHF 15 bestellt werden.

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Publikation 2: Kinder | Planen | Stadt

Unsere Erfahrungen und unser Wissen möchten wir mit allen die an nachhaltigem Bauen, an dialogischen Bauprozessen und gemeinnützigem Wohnbau interessiert sind, teilen. Dazu haben wir einen Publikationsreihe lanciert. Die zweite Publikation informiert über das Mitwirkungsprojekt KinderPlanenStadt. Sie kann hier heruntergeladen oder in gedruckter Form für CHF 15 bestellt werden.

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Publikation 1: Regelwerk | Städtebau | Aussenraum

Die Kooperation Industriestrasse sammelt in der Entwicklung des Areals Industriestrasse Erfahrungen und profitieren von einem grossen Wissensschatz der fünf Wohnbaugenossenschaften. Im Rahmen des Dialogprozesses 2018 - 2019 sind 28 Thesen zum Thema Städtebau und Aussenraum für die Arealentwicklung entstanden. Sie sind in der Publikation «Regelwerk – Städtebau – Aussenraum» zusammengefasst.

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Dialog #3 «Zusammenarbeit, Nachbarschaft, Gemeinschaft»

Am 4. Juni fand der Dialog #3 zum Thema Nachbarschaft, Zusammenleben, Gemeinschaft statt. Gemeinsam wurden die Ansprüche an die Planung, die Architektur, das Quartier und die zukünftigen Nutzer*innen diskutiert.

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Dialog #2: Klima & 2000-Watt-Gesellschaft

Am 20. März 2019 fand Dialog #2 mit dem Thema «Klima & 2000-Watt-Gesellschaft» statt. Es wurden Ansätze des Siegerprojekts Städtebau «mon oncle» zu dieser Thematik diskutiert.

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Dialog #1: Aussenraum

Am 21. November wurde Dialog #1 mit dem Thema Aussenraum durchgeführt. Die komplexe Thematik «Aussenraum» wurde in einem Inputreferat von Christoph Schläppi erläutert, danach wurden sechs Themen im Format «Worldcafé» diskutiert.

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IG Industriestrasse

Die Nutzer*innen der Industriestrasse organisieren sich in einer Interessengemeinschaft. Diese setzt sich für den Erhalt der Quartieridentität ein und begleitet die Arealentwicklung kritisch.

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Soziale Nachhaltigkeit

Soziale Nachhaltigkeit in der Siedlungsentwicklung verstehen wir als gemeinsamen (Lern-)Prozess der betroffenen Interessengruppen. In diesem werden die situationsspezifischen Handlungsfelder und Massnahmen sowie die jeweiligen Anforderungen und Qualitäten ausgehandelt und definiert.

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Der Verein Eisenplatz

Auf der Brache wird ab Mai gewerkt, gesät, geplant und gestaltet. Geplant und organisiert wird der Betrieb vom Verein Eisenplatz.

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Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen

Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ein energiepolitisches Modell, das im Rahmen des Programms Novatlantis an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich entwickelt wurde. Gemäss dieser Vision sollte der Energiebedarf jedes Erdenbewohners einer durchschnittlichen Leistung von 2000 Watt entsprechen.

Gemäss dem Baurechtsvertrag mit der Stadt Luzern ist die Kooperation Industriestrasse verpflichtet, die Bebauung als 2000-Watt-Areal zu erstellen und zu betreiben. Das Zertifikat für 2000-Watt-Areale zeichnet Siedlungsgebiete aus, die einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen für die Erstellung der Gebäude, deren Betrieb und der durch die am Standort induzierte Mobilität nachweisen können.


Die Bewertung erfolgt nach einem quantitativen und qualitativen Teil. Für den quantitativen Nachweis müssen die Zielwerte gemäss SIA-Effizienzpfad Energie erfüllt sein. Der qualitative Nachweis erfolgt in Form eines Kriterienkataloges über fünf Themenbereiche. Unter anderem werden Teilziele definiert und bewertet, mit denen die quantitative Zielerreichung unterstützt wird.


Kulturschaffen als wichtiger Bestandteil

Kultur inspiriert den Geist. Sie ermöglicht den Zugang in neue Welten und zu neuen Sichtweisen. Die Kooperation Industriestrasse will Kultur fördern und begleiten. Wir sind der Auffassung, dass Kultur die Identitätsbildung, die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und die Nachbarschaftskultur wesentlich und positiv beeinflusst.

Auf dem Areal Industriestrasse sind heute verschiedene Künstler*innen und Kulturschaffende tätig. Dies soll in der zukünftigen Siedlung ebenfalls so sein. Vorgesehen ist die Schaffung von diversen Ateliers, Ausstellungs- und Aufführungsorten.

Die Kooperation Industriestrasse Luzern wird zudem einen Kulturfonds eröffnen, der mit 1% der Bausumme finanziert wird. Nach der Bildung einer Kommission erarbeitet diese Richtlinien und befasst sich in regelmässigen Abständen mit den Kultur-Fragen rund um das Areal.