Fünf Baugenossenschaften, ein gemeinsames Ziel: Eine nachhaltige, attraktive Siedlung zu schaffen, die erschwinglichen Wohnraum und viel Platz zur Mitgestaltung anbietet.

Pro Genossenschaft werden zwei Personen als Delegierte der Kooperation eingesetzt:

abl: Marlise Egger Andermatt, Vorstand / Martin Buob, Geschäftsleiter
GWI: Lluvia Mosquera, Vorstand / Dieter Oswald, Vorstand
Wohnwerk: Angelika Juppien, Vorstand / Björn Schaub, Vorstand
Wogeno: Nathalie Kirchhofer, Vorstand / Roland Heller, Vorstand
LBG: Armin Suppiger, Vorstand / Markus Mächler, Vorstand





Bruno Koch

Durch den Zusammenschluss zur Kooperation Industriestrasse Luzern – Genossenschaftsverband haben wir gemeinsam bereits sehr viel bewirkt – und stehen trotzdem noch am Anfang. Wir werden also weiterhin intensiv und eng zusammenarbeiten müssen, wollen wir unser grosses Ziel, das Areal an der Industriestrasse zukunftsweisend zu entwickeln, auch erreichen.


Koch Bruno
Präsident Verwaltung

Daniel Burri

«Preisgünstiger städtischer Wohnraum ist rar. Die Immobilienpreise steigen. Klassische Rezepte können dem Bedarf nicht mehr gerecht werden. Mit neuen, qualitativ hochwertigen Wohnungen an der Industriestrasse wollen wir Familien das städtische Wohnen zu sozial verträglichen Mietzinsen ermöglichen.»


Daniel Burri, Präsident
Liberale Baugenossenschaft Sternmatt-Tribschen Luzern LBG

Harry van der Meijs

«Wir möchten an der Industriestrasse eine Nachbarschaft verwirklichen, in der 500 Menschen gerne leben und arbeiten. Überall ist es grün, Menschen jeden Alters treffen sich in Laubengängen, beim Bio-Laden, auf der Dachterrasse, der Quartierbeiz oder in der Werkstatt. Es gibt Freiräume und Angebote für alle. Man teilt, was man nicht täglich braucht. Eine Nachbarschaft zu bauen ist der Schlüssel für die Zukunft. Denn eine Nachbarschaft bringt Lebensqualität, ist nachhaltig und wirtschaftlich.»


Harry van der Meijs, Präsident
Baugenossenschaft Wohnwerk Luzern

Peter Bucher

«Gemeinsam innovative Wohnkonzepte entwickeln, neue Herangehensweisen entdecken, den Horizont erweitern: In diesem Sinne freut sich die abl als etablierte Genossenschaft, mit dem Projekt an der Industriestrasse auch ein wenig Neuland zu betreten. Wir wollen hier unsere Erfahrungen einbringen und auch ‹Jungen und Wilden› Raum für Ideen bieten. Damit an der Industriestrasse eine lebenswerte Siedlung mit Ausstrahlung für die ganze Stadt Luzern entsteht kann.»


Peter Bucher, Leiter Bau & Entwicklung
allgemeine baugenossenschaft luzern abl

Pascal Hofer

«Als kleinste Genossenschaft der Kooperation haben wir uns nach der Annahme der Initiative ‹für eine lebendige Industriestrasse› gegründet um das Industriestrassen Areal nach unseren Ideen und Lebensvorstellungen zu bebauen und zu bespielen. Als Genossenschaft nutzen wir die Chance einen Teil der Stadt Luzern gemeinschaftlich in Selbsthilfe und nicht nach kapitalistischem Gedankengut positiv zu verändern.»


Pascal Hofer, Präsident
Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Industriestrasse Luzern GWI

Lukas Berger

«Dank des Einsatzes der Menschen der Stadt Luzern kann auf dem Areal Industriestrasse eine genossenschaftliche Siedlung entstehen. Zusammen mit vier anderen Genossenschaften wollen wir hier ökologisch hochwertigen, sozial durchmischten, urbanen Lebensraum schaffen. Für die Menschen der Stadt Luzern. Auch für junge Familien, damit sie in der Stadt bleiben können, wenn sie mehr als vier Zimmer brauchen.»


Lukas Berger, Präsident
WOGENO Luzern Genossenschaft

LBG

Liberale Baugenossenschaft
Sternmatt-Tribschen Luzern

Wohnwerk

Baugenossenschaft
Wohnwerk Luzern

abl

allgemeine bau-
genossenschaft luzern

GWI

Gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft Industriestrasse Luzern

WOGENO

WOGENO Luzern
Genossenschaft

Gegründet
1958
Gegründet
2013
Gegründet
1924
Gegründet
2013
Gegründet
1984
Mitglieder
900
Mitglieder
280
Mitglieder
11000
Mitglieder
200
Mitglieder
750
Wohnungen
250
Wohnungen
90
Wohnungen
2100
Wohnungen
11
Wohnungen
180

Die Kooperation ist zukunftsweisend

Wir schätzen und nutzen die Unterschiedlichkeiten der Genossenschaften. Diese fördern die Durchmischung und lassen neue Ideen entstehen. Die Eigenständigkeiten der Genossenschaften sowie der Wille Gemeinsamkeiten zu pflegen und zu nutzen, haben einen hohen Stellenwert. Das Projekt Industriestrasse trägt zur Entwicklung der Genossenschaftsbewegung und zu einer lebendigen Stadt bei.

 

Die Kooperation schafft vielseitigen Raum
Auf dem Areal Industriestrasse wird gemeinnütziger Wohn-, Arbeits- und Kulturraum geschaffen, der dank seiner Diversität auf das Quartier belebend wirkt. Verwirklichen können wir dieses Ziel durch nachhaltiges, bedürfnisgerechtes und kosteneffizientes Bauen. Im Vordergrund steht das Angebot von zahlbarem Raum für alle Nutzformen – ohne Spekulation.

 

Die Kooperation fördert die Identität
Die Zwischennutzung über 40 Jahre hat eine starke Identität gebildet, die auf die ganze Stadt ausstrahlt. Mit dem Transformationsprozess über zwei Bauetappen ermöglichen wir den Verbleib der Ansässigen an Ort. Im Austausch mit verschiedenen Interessengruppen entwickeln wir die Identität weiter.

 

Die Kooperation ist überzeugt von den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft
Wir planen und bauen nach den 2000-Watt-Kriterien und wenden diese auch im Betrieb an. Auf dem autoarmen Areal erwarten wir umweltbewusstes Konsum- und Mobilitätsverhalten, wofür wir Anreize schaffen. Gegenüber neuen Entwicklungen der Nachhaltigkeit sind wir offen.

 

Die Kooperation lebt soziale Nachhaltigkeit

Soziale Nachhaltigkeit in der Siedlungsentwicklung verstehen wir als einen gemeinsamen (Lern-) Prozess der betroffenen Interessengruppen. Ein ausgewogenes Gleichgewicht an sozialen, qualitativen, ökologischen und ökonomischen Faktoren sind uns wichtig. Dabei werden die Teilnahme und Teilhabe in der Planung und im Betrieb aktiv unterstützt.

 

Die Kooperation lebt den Dialog

Im Interesse einer guten Durchmischung unterschiedlicher Angebote an Wohnen, Arbeiten und Kultur fördern wir den Dialog mit der Nachbarschaft, den beteiligten gemeinnützigen Wohnbauträgern sowie mit öffentlichen und privaten Partnern.


Cla Büchi
Projektleiter

 

Cla ist für die Planung, Entwicklung und Durchführung des Wettbewerbs Arealentwicklung Industriestrasse Luzern zuständig.

 

Telefon

041 360 35 69

Mail

Contact

 

Edina Kurjakovic
Geschäftsleiterin

 

Edina ist für die operativen Aufgaben der Verwaltung verantwortlich. Nebst den Tätigkeiten als Geschäftsleiterin liegt ihr Fokus auf dem Bereich «Soziale Nachhaltigkeit».

 

Telefon

041 220 20 18

Mail

Contact

 

Nora Haupt
Mitarbeiterin Projektleitung

 

Nora unterstützt Cla bei der Planung, Organisation und Durchführung vom Wettbewerb Areal Industriestrasse Luzern.

 

Telefon

041 220 20 19

Mail

Contact

 

Lluvia Mosquera
Zwischennutzung

 

Lluvia ist mit der Verwaltung der Räumlichkeiten an der Industriestrasse betraut. Sie ist jeweils am Donnerstag im Büro erreichbar.

 

Telefon

041 220 20 18

Mail

Contact

 

Architekturwettbewerb – eine Selbstverständlichkeit

Bruno Koch

Die Anforderungen an das Projekt Industriestrasse sind anspruchsvoll und herausfordernd. Die Überbauung soll in verschiedener Hinsicht innovativ sein und eine Vorreiterrolle in Luzern einnehmen. Durch einen behutsamen Transformationsprozess soll das Projekt die Heterogenität, die Individualität und die Lebendigkeit der heutigen Industriestrasse weiterentwickeln. Die Vielfalt der fünf beteiligten Genossenschaften soll sowohl in der angesprochenen Mieterschaft wie auch gestalterisch zum Ausdruck kommen. Zudem soll den heutigen Nutzer*innen die Möglichkeit geboten werden, während und über den Transformationsprozess hinaus auf dem Areal verbleiben zu können. Ökologie, soziale Nachhaltigkeit, innerstädtische Verdichtung, öffentlicher Charakter des Aussenraums und ein breiter Mix an Nutzungsmöglichkeiten wie Wohnen, Gewerbe, Ateliers und Kulturangebote als Stichworte erweitern die Ansprüche.

Ein wahrlich bunter Strauss an Forderungen, die zu erfüllen viel fachliche Kompetenz in zahlreichen Bereichen erfordert. Es gilt, ökologische und ökonomische Kriterien zu beachten, ebenso wie technische, funktionale, konzeptionelle, gestalterische und viele weitere mehr. Ein Architekturwettbewerb ist erfahrungsgemäss das beste Vorgehen, eine breite Auswahl an qualitätsvollen Lösungsmöglichkeiten zu erhalten. Eine durch die Bauherrin, in diesem Fall die Kooperation der fünf beteiligten Genossenschaften, bestellte fach- und sachverständige Jury wählt dann nach festgelegten Kriterien die für die gestellte Aufgabe vorteilhafteste Lösung aus.

Das Areal soll in Zukunft durch bauliche Qualitäten bestechen und sich durch eine hohe soziale Nachhaltigkeit auszeichnen. Überdurchschnittliche ökologische Standards, flexibel nutzbare Gewerbe- und Kulturräume und ein breites Wohnungsangebot vervollständigen das Bild der Struktur. Die Industriestrasse soll gesamthaft einen Beitrag zu einem Quartier leisten, in dem die Wege zwischen Wohnen und Arbeiten kurz sind, wo Versorgung und Erholung in räumlicher Nähe Platz finden. Durch den Erhalt der Bestandsbauten und die Etappierung soll die einzigartige Identität auch die Entwicklung des Umfelds prägen. Dass dies alles nach einem Architekturwettbewerb verlangt – für die Kooperation Industriestrasse eine Selbstverständlichkeit.


Bruno Koch

Präsident Verwaltung



PDF: Jahresbericht 2017

PDF: Jahresbericht 2016